Anke Hengelmolen-Greb
Bobath Grundkurs

 

Zu meiner Person:

Ich wurde am 27.02.1969 in Kirchen/Sieg als zweite Tochter von Bertold und Renate Greb geboren.

Zusammen mit meiner älteren Schwester Birgitta Greb (heißt heute Birgitta Kirchhöfer) wuchs ich in Grünebach im Westerwald auf. 

Ich besuchte die Grundschule zunächst in Grünebach, dann in Alsdorf und wechselte dann nach Betzdorf auf die Bertha-von-Suttner-Realschule, die ich 1885 erfolgreich abschloss. 

Ausbildungen                     

1986 - 1988 machte ich eine Ausbildung zur Arzthelferin bei den Allgemeinärzten Drs. Schneider-Queng / Banzhaf.

Nach einem Jahr Tätigkeit in diesem Job entschied ich mich, eine weitere Ausbildung zu absolvieren, die zur Physiotherapeutin. Vom 01.11.1989 – 25.10.1991 lernte ich an der Schule für Krankengymnastik am Brüderkrankenhaus St. Josef in Koblenz, absolvierte danach mein Anerkennungsjahr an der Universitätsklinik in Mainz. 

Wenn man mit der Ausbildung fertig ist, weiß man was man nicht weiß!

So folgten viele Fortbildungen in viele verschiedene, therapeutische Richtungen. Ein Denkmodell faszinierte mich besonders und so entschloß ich mich, die Laufbahn zur Bobath-Instruktorin einzuschlagen. Ich absolvierte diese Ausbildung von 1998 bis zum 20.05.2003, an dem ich in Dresden die Instruktoren-Prüfung absolvierte und zum Bobath-Instructor, IBITA anerkannt, ernannt wurde. Seitdem unterrichte ich Bobath Grundkurse. 

Eigentlich hatte ich dann erst einmal die Nase voll vom Lernen, aber das hielt nicht sehr lange an. Es folgten weitere Fortbildungen und im Jahre 2008 entschloss ich mich, doch noch einmal für längere Zeit die Schulbank - nein, die Universitätsbank - zu drücken. Im November 2008 begann ich den Masterstudiengang „Neurorehabilitation“, nach dessen Abschluss erweiterte ich um zwei weitere Semester auf "Neurorehabilitationsforschung",  an der Donau-Universität Krems (Österreich) zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.Sc.) Neurorehabilitation & Neurorehabilitationsforschung.

Dies alles kostete leider sehr viel Freizeit und im Jahr 2011 hatte ich davon erst mal genug... Es folgte ein Lebensumbruch mit Wohnortwechsel, ich zog nach Düsseldorf und nahm mein früher heiß geliebtes Hobby, das Tauchen wieder auf. Am 21.05.2013 bestand ich die Prüfung zum PADI-Tauchlehrer, im Juli 2013 die Prüfung zum IDDA-Tauchlehrer. Diese Qualifikationen ebneten mir den Weg zu einem lange gehegten Traum: das Tauchen mit Betroffenen und die Therapie unter Wasser! (weitere Informationen dazu finden Sie hier)

 

Berufserfahrung                

Seit dem 01.11.1992 arbeite ich in der Neurologische Rehabilitationsklinik Bad Camberg. Die Klinik öffnete an diesem Tag erstmalig ihre Pforten und ich kam in den Genuß, eine Klinik mit aufbauen und gestalten zu können.

1993 übernahm ich Aufgaben in der Therapiekoordination und erstellte Therapiepläne für Patienten und Mitarbeiter mittels des computergestützten Planungssystems.

Ein Jahr später gründete ich das Fortbildungszentrum der Neurologischen Rehabilitationsklinik Bad Camberg, das ich in den Folgejahren immer weiter ausbaute und leitete.

1997 übernahm ich die Abteilungsleitung der Physiotherapie und führte 25 Mitarbeiter - nun ja, durch Höhen und Tiefen, die so eine Klinik mitmacht...

Da ich durch die Ernennung zur Instruktorin nun immer weniger im Hause war, gab ich im Jahr 2005 die leitende Funktion auf und arbeite aktuell mit reduzierter Stelle als Praktische Supervisorin für die Bereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie und Pflege, mache Konzeptionelle Arbeit im Klinikmanagement und betreue das Wissenschaftliche Arbeiten in der Klinik. In diesem Bereich arbeitete ich 2004 bis 2010 eng mit der Hochschule Fresenius, Idstein im Bereich „Wissenschaftliches Arbeiten in der Klinik“ zusammen, seit 2012 mit der Hochschule für Gesundheit, Bochum. 

 

Volontariate

Seit 1996 bin ich als Referentin in verschiedenen Fortbildungszentren deutschlandweit tätig.                                  

1998 - 1999 

Lehrauftrag Europa-Fachhochschule Fresenius Idstein für die Physiotherapieschule, Unterrichtsfach „Vojta“

2004 – 2005 

Lehrauftrag Europa-Fachhochschule Fresenius Idstein für den Bachelor-Studiengang Physiotherapie, Unterrichtsfach „Untersuchung und Bewegungstherapie – Neurologie“, Ausbildung in Theorie und Praxis

2006 – 2013 

Vorstandsmitglied des VeBID (Verein der Bobath-InstruktorInnen IBITA Deutschland & Österreich e.V.)

Aktuell:

Leitung der AG „Wissenschaftliches Arbeiten“ des VeBID

Mitglied der AG „Neurophysiologie & Neuropathophysiologie“ des VeBID

Mitglied im „Netzwerk für therapeutische Qualität in der Neuro-Rehabilitation“, Deutschland, Österreich, Schweiz

 

Seit 2012

Berufen in die „Bennewitzer Gespräche“ – bestehend aus Mitgliedern der DGNKN (Prof. Dr. Hummelsheim, Dr. Hartwig Woldag, Dr. Caroline Renner, Matthias Zeiger, Dr. Michael Jöbges) und Bobath-Instruktoren, gegründet 2004

Seit 2011

Berufen in das „Research Committee“ der IBITA, seit 2014 Chairperson

 

Seit 2012

Berufen in den Wissenschaftsbeirat Bobath

 

 

Publikationen

Hier finden Sie meine Bücher, Studien und Artikel

 

 

 

Kongress-Vorträge und Präsentationen

Kongress „Bobath-Aktuell“, Posterpräsentationen

„Laufbandtherapie in der akuten Rehabilitationsphase bei Patienten mit Hemiparese – Pilotstudie zum Vergleich langsamer und schneller Ganggeschwindigkeiten“

„Aktueller Vergleich zwischen dem Bobath-Konzept und den Anforderungen der Qualitätskriterien und Leitlinien der DGNKN“

Albertinenhaus Hamburg, 2006

 

3. dt. Symposiums für Forschung in der Physiotherapie, Posterpräsentation

„Aktueller Vergleich zwischen dem Bobath-Konzept und den Anforderungen der Qualitätskriterien und Leitlinien der DGNKN“

Physio-Akademie Göttingen, 2006

 

Kongress „Das Bobath-Konzept – Komplexität und Evidenz“, Vortrag

 „Das Bobath-Konzept in der gegenwärtigen klinischen Praxis - Ein theoretischer Rahmen für künftige Forschung“

Saarbrücken, Mai 2010

 

Neurologisches Reha-Zentrum Wiesbaden, Vortrag

„Das Bobath-Konzept im Zeitalter von evidence based practice – Ein Überblick“,

Wiesbaden, April 2011

 

IBITA-Kongress, Vortrag

“The Use of Evicence based practice (EBP) in the Neurological Rehabilitation – Literature review and analysis of promoting factors and barriers”

Wien, August 2011

 

IBITA-Kongress, Posterpräsentation

Dimensions Of The Item Facilitation In Bobath- Concept”

Wien, August 2011

 

Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation (DGNKN)

“Patienten befunden - Patienten begreifen.

Der Prozess der Befundung als Basis des Clinical Reasoning”

Leipzig, März 2013

 

 

 

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